Campus Galli diente als Sitzungsort

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Campus Galli diente als Sitzungsort

Am 25.8. d.J. fand die Sitzung des Vorstandes und Arbeitsausschusse in einer außergewöhnlichen Umgebung statt, nämlich auf dem Areal des Campus Galli in Messkirch/D. Hier wird mit Werkzeugen und Baumaterialien wie aus dem Mittelalter, also von vor rund 1200 Jahren, gebaut und gewerkt. Es soll ein originalgetreuer Nachbau des berühmten Klosterbezirks von St. Gallen werden. In einer Führung wurden uns die Intention zu diesem Projekt wie auch die verschiedenen Bauten, die schon errichtet sind, vorgestellt. Wir sahen fleißige Handwerker bei ihrer mühsamen Arbeit und waren beeindruckt davon, mit welcher Begeisterung diese zum Teil ehrenamtlich Tätigen bei der Sache waren. Für alle Interessierten gibt es ausführliche Beschreibungen und Bilder dazu im Internet.

Nach der Führung gab es ein „mittelalterliches“ Mittagessen, nämlich einen Linseneintopf mit einer deftigen Klosterwurst dazu. Ungewohnt, aber gut gegen Hunger.

Im Anschluss daran fand in einem allseitig offenen, mittelalterlichen Gebäude mit Stroheindeckung die reguläre Sitzung statt, zu der vom Präsidenten Lothar Riebsamen 14 Mitglieder und als Gast Frau Dr. Tanja Eiselen aus Vorarlberg begrüßt wurden. Er bedankt sich auch bei der Vizepräsidentin Evelyne Jung für die Organisation der Sitzung und die Verfassung des Protokolls, das einstimmig angenommen wurde.

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde die Mitglieder-Versammlung vorbesprochen, die am 27. Oktober 2026 in Bregenz/Vbg. stattfinden wird. Hier sind Neuwahlen anstehend und gleichzeitig geht der Vorsitz der Plattform statutengemäß für die kommenden 3 Jahre an Vorarlberg weiter. Es wird voraussichtlich einige Wechsel im Vorstand bzw. Arbeitsausschuss geben, diese werden dann der Mitglieder-Versammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Außerdem wird ein Referent für einen Kurzvortrag angefragt, Thema wären die Herausforderungen des demographischen Wandels für private Unfall- und Krankenversicherungen. Die dramatischen Auswirkungen auf öffentliche Versicherungen sind inzwischen allgemein bekannt.

Bei den Berichten aus den Regionen erfahren wir, dass es im Bodenseekreis (Friedrichshafen) nach dem Rücktritt von Walter Schmid dzt. ein Führungsvakuum gibt.

Der Seniorenbeirat Lindau berichtet über einen Senioren-Info-Tag am 7.11.2026 in Wasserburg mit einem breiten Angebot an Ausstellern und Vorträgen.

Vom KSR Konstanz wird berichtet, dass es dort Unmut über die unzureichende Bettenanzahl für Geriatrie gibt. Es wurde eine ausführliche „Denkschrift“ erarbeitet und den zuständigen Stellen übergeben. Hingewiesen wird auch auf die Situation in öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren den Ein- oder Ausstieg versperren.

Liechtenstein berichtet über die neue barrierefreie Homepage des Seniorenbundes, die erfreulichen Zuspruch erfährt. Allerdings bleibt einiges auch noch analog für Menschen, die PC und Internet nicht bevorzugen. Und in der Landesverwaltung wurde eine Person für die Leitung und das Monitoring der Altersstrategie eingestellt.

Vom Vorsitzenden wird dann noch über das Projekt „be kind to your mind – gemeinsam statt einsam“ berichtet, das in Form einer Hybrid-Veranstaltung in Radolfzell und Bregenz organisiert wird. Termin ist 16. Oktober 2026, 14-18 Uhr. Gäste können sich bereits registrieren, die Teilnahme ist kostenlos.