Grenzenlos mobil am Bodensee

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Grenzenlos mobil am Bodensee

Am 2. März 2026 tagten der Vorstand und Arbeitsausschuss der Plattform in Kreuzlingen/TG in den Räumlichkeiten der Thurbo AG, die sich um die Optimierung des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr rund um den Bodensee und die angrenzenden Regionen bemüht. Und unter öffentlichem Verkehr sind alle Träger wie Bus, Bahn und Schifffahrt zu verstehen.

In einem spannenden und sehr informativen Vortrag brachte uns der Geschäftsführer der „ÖV Bodensee Ges.“, Hr. Jean-Christophe Thieke, die Herausforderungen näher, die es bei diesem ehrgeizigen Projekt zu bewältigen galt und gilt. Es ist einerseits die Abstimmung der Fahrpläne mit allen Anschluss-Möglichkeiten erforderlich, andererseits sind bei grenzüberscheitenden Fahrten z.B. von Zügen jeweils andere technische und rechtliche Voraussetzungen zu berücksichtigen. Und dazu kommt noch, dass eine Vielzahl von Verkehrsunternehmen jeweils eigene Tarife haben, die durch das Bodensee-Ticket überlagert werden.

Da geht es also auch um die komplizierte kostengerechte Aufteilung der Einnahmen. In der angeregten Diskussion wurden auch Fragen gestellt wie etwa Fahrrad-Mitnahme oder Platzprobleme z.B. für Rollstuhlfahrer. Hier gibt es Regelungen, dass z.B. Fahrräder erst nach 9 Uhr mitgenommen werden. Ein Thema war selbstredend auch die Barrierefreiheit für ältere Menschen.

Zum Abschluss der angeregten Diskussion bedankte sich unser Präsident Lothar Riebsamen ganz herzlich bei Hr. Thieke für seine spannenden Ausführungen und für die Gastfreundschaft in seinem Unternehmen und wünschte ihm einen erfolgreichen weiteren Projektverlauf.

In den Berichten aus den Regionen wurde folgendes mitgeteilt:

Beim Verband für Seniorinnen und Senioren in St. Gallen steht die Hauptversammlung demnächst an mit einem Vortrag zu Künstl. Intelligenz, zu dem alle eingeladen sind. Termin wird noch bekannt gegeben.

Im Bodenseekreis steht am 4. Juli 26 eine Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes an. Danach sollen einige bereits angedachte Projekte gestartet werden.

Im KSR Ravensburg gibt es dzt. keine Aktivität, hier steht die Landtags-Wahl mit politischen Veranstaltungen im Vordergrund.

Vom KSR Lindau wird berichtet, dass immer noch Ehrenamtliche für Funktionen gesucht werden. Ein gemeinsames Projekt mit einer Schule ist angedacht und scheint spannend.

Der Seniorenbund Liechtenstein verhandelt grad eine neue Leistungsvereinbarung mit der Regierung über Finanzzuweisungen und Programme z.B. in der Erwachsenenbildung. Es gab auch eine Zusammenkunft der Generationen mit einem guten Austausch.

Vom KSR Konstanz wird berichtet, dass es in Singen eine Veranstaltung zum Thema „Gewalt im Alter“ gibt. Weiters soll im Herbst eine Broschüre „Stolperfrei“ erscheinen, eine geplante barrierefrei/altersgerechte Musterwohnung konnte noch nicht umgesetzt werden.

Aus Vorarlberg wird berichtet, dass die Caritas ein Projekt mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zum Thema Einsamkeit gestartet hat.

Die Gemeinde Meckenbeuren hat einen neuen „Seniorenwegweiser“ gestaltet, der nachahmenswert ist.

Der Präsident berichtet vom Projekt „Be kind to your mind – gemeinsam statt einsam – für mentale Gesundheit“, das u.a. vom Landkreis Konstanz, dem Land Vorarlberg und unserer Plattform getragen wird. Der Förderantrag an die IBK um einen Kostenzuschuss wird von uns einstimmig beschlossen. Es wird dazu am 16. Okt. 26 eine Veranstaltung geben, zu der auch der renommierte Gehirnforscher Prof. Dr. Spitzer referieren wird.